Die Gemeinde Dautphetal...

 

Die Schönheiten und Reize unserer Mittelgebirgslandschaft, die großen Wald- und Wiesenflächen, die artenreiche Flora und Fauna, die geringen Umweltbelastungen, der erträgliche Verkehr, die schmucken Häuser und Dörfer machen Dautphetal zu einer interessanten Wohngemeinde. Bei uns kann man noch wandern, ohne auf Schritt und Tritt anderen Menschen begegnen zu müssen. Abseits der geschäftigen Hektik und lärmenden Betriebsamkeit in Ballungsräumen läßt sich Ruhe und Erholung finden. Ein Wert, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Aber das ist es ja nicht alleine, was das Leben in unserer Gemeinde ausmacht.

Namhafte mittelständische Unternehmen und zahlreiche Handwerksbetriebe bieten interessante Berufsmöglichkeiten. Dautphetal ist ein aufstrebender Gewerbe- und Industriestandort mit gutem Entwicklungspotential.

Die Grundversorgung ist gesichert und die Infrastruktur befindet sich in einem guten Ausbauzustand. Die Orte sind kanalisiert und seit 1981 eine mechanisch-biologische Kläranlage in Betrieb. Die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser erfolgt durch eigene Anlagen. Jedes Dorf hat ein Bürgerhaus mit den unterschiedlichsten Nutzungsmöglichkeiten, die auf die örtlichen Bedürfnisse ausgerichtet sind.

Eine Mittelpunktschule (Grund- und Hauptschule, Förderstufe, Realschulzweig) und zwei Grundschulen bilden das schulischen Angebot. Weiterführende Schulen (Gymnasium, Berufsfachschulen usw.) befinden sich in kurzer Entfernung in den Nachbarstädten.

Acht Kindergärten, zwei Hallenbäder, vier Freibäder, eine Mehrzweckhalle, zwei Turnhallen, Tennisanlagen, Sportplätze, Kegelbahnen, Schießsportanlagen, Spielplätzen u.a. bieten viele Nutzungsmöglichkeiten. Die Einrichtungen sind über zwölf Orte verteilt. Da muß man schon etwas genauer hinschauen, vielleicht sogar zweimal, um über die Möglichkeiten informiert zu sein. Das gilt nicht minder für die große Zahl der Vereine und kirchlichen Einrichtungen, die zum Mitmachen einladen.

In Dautphetal ist aber nicht alles "Glanz und Gloria". Wir haben noch viele Aufgaben zu lösen. Durch die sich ändernden Zeiten und den daraus erwachsenen Anforderungen konnten wir es uns nicht mehr leisten, betulich Entwicklungen abzuwarten und geruhsam der Zeit zu folgen. Die Sicherung der Zukunft erforderte ein Handeln. Durch einen städtebaulichen Wettbewerb für ein Dienstleistungs- und Geschäftszentrum wurden Erkenntnisse für die äußere Gestaltung gewonnen. Wir haben gleichzeitig die Entwicklung des Ortsmittelpunktes zwischen Dautphe und Friedensdorf in Angriff genommen. Die Umsetzung verschiedener Planungsideen ist inzwischen erfolgt.

 

Das Rathaus ist seit 1. Oktober 1995 in Betrieb. Das Senioren-Zentrum Dautphetal und ein Landmarkt stehen kurz vor ihrer Vollendung. Ein SB-Einkaufsmarkt wird folgen. Die konkrete Bauplanung dafür ist abgeschlossen. Wir arbeiten kontinuierlich an der Entwicklung von Dautphetal, um den Wohnwert zu steigern.

Dautphetal ist im Zuge der hessischen Gebietsreform am 1. Juli 1974 durch den Zusammenschluß der Gemeinden Allendorf, Buchenau, Damshausen, Dautphe, Elmshausen, Friedensdorf, Herzhausen, Holzhausen, Hommertshausen, Mornshausen, Silberg und Wolfgruben entstanden.

Die Gemarkung umfaßt 7202 Hektar. Der Sitz der Verwaltung befindet sich im Ortsteil Dautphe. Etwa 13.000 Einwohner zählt die Großgemeinde.

Nach bodenkundlichen Funden und heute noch sichtbaren Resten einer Ringwallanlage war Dautphetal bereits vor unserer Zeitrechnung, also vor Christi Geburt, besiedelt. Dautphe ist der älteste Ort und feierte im Jahre 1991 sein 1200jähriges Bestehen. Die erste urkundliche Erwähnung am 11. Juni 791 im Lorscher Codex gilt als Geburtsdatum.